DIE LINKE nimmt mit Freude zur Kenntnis, das die ehemalige Bürgerinitiative RUF wieder aktiv werden will. Seinerzeit hat diese Bürgerinitiative erfolgreich verhindert, das die damalige CDU-Mehrheit im Rat der Stadt Bornheim diese Freibadwiese verkaufen konnte. Das nun diese Freibadwiese unter einem sozialdemokratischen Bürgermeister verkauft werden soll, empfindet DIE LINKE als sehr bedenklich. DIE LINKE ist grundsätzlich gegen den Verkauf von Liegenschaften der Stadt. Ausnahmen können nur Freiflächen sein, die derart klein und unbedeutend sind, das sie nur für die direkten Anlieger von Wert sind. Sahnestücke, wie z. B. die Freibadwiese müssen im Eigentum der Stadt Bornheim verbleiben. Daran ändert sich auch nichts, wenn sich die Stadt in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Aus diesem Grunde empfinde ich als Ratsmitglied ein solches Bürgerbegehren, das sich gegen diesen Verkauf wendet, als unbedingt positiv. Ich werde diese Bürgerinitiative unterstützen und rufe deshalb alle Bornheimer Bürger und Bürgerinnen auf, sich für den Erhalt der Freibadwiese in städtischem Eigentum im Rahmen der RUF 2 einzusetzten und sich auch an den Aktionen zu beteiligen. Eine Ratsmehrheit in Bornheim hat schon einmal versucht diese Wiese zu verkaufen. Ein solcher Erfolg, dies zu verhindern, sollte auch ein zweites mal möglich sein.
Der Bonner General-Anzeiger berichtete am 12. Juli:

Die nächste Sitzung der Bürgerinitiative RUF 2 findet am 19. Juli 2010 ab 18 Uhr in Roisdorf in der Gaststätte zur "Gemütlichen Ecke " statt.
DIE LINKE wird aktuell über die Aktivitäten der RUF 2 berichten und auch an deren Aktivitäten teilnehmen.