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26. Juli 2010 Linkszeitung

20 Tote bei der Love-Parade in Duisburg / erw. Fasung

Duisburg (LiZ): Mehr als eine Million Menschen wurden zur Love-Parade in Duisburg erwartet. Weniger als die Hälfte hätte auf dem groben Schotter des eingezäunten Geländes Platz finden können. Der Weg zu dem Güterbahnhofsgelände führte durch einen Tunnel, der zugleich einziger Fluchtweg war. Die von der Aussicht auf hohen Profit getriebene chaotische Planung kostete 19 junge Menschen das Leben und über 340 wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Link zum Artikel der Linkszeitung

Der Link: Berichte und Videos aus Duisburg

Der Link zu weiteren Informationen (LINKE.NRW)


24. Juli 2010

Von: DIE LINKE.NRW

Grauenvolle Ereignisse bei der Loveparade sofort aufklären!

Im Vorfeld der Loveparade in Duisburg hatte es von vielen Seiten Bedenken gegeben, ob der ausgewählte Ort ausreichen und die Infrastruktur den anreisenden Raverinnen und Ravern standhalten könnte. Noch vor wenigen Tagen wurden diese Bedenken sowohl vom Sicherheitsdezernenten der Stadt Duisburg als auch von der Bahn in den Wind geschlagen. 15 Menschen kamen heute ums Leben, weil es in einem Tunnel im Eingang zur Loveparade zu einer Massenpanik kam. Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. NRW ist entsetzt:

„Meine Gedanken sind bei den Familien, die heute ihre Angehörigen verloren haben. Meine Gefühle sind bei den vielen jungen Menschen, die heute grauenvolle Szenen erleben mussten, statt ausgelassen feiern zu können."

Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Landtag und Duisburgerin ergänzt: "Bochum war ehrlich genug, die Veranstaltung abzusagen, weil es massive Sicherheitsbedenken gab. Eine Veranstaltung zu genehmigen, bei der von vornherein klar ist, dass der Veranstaltungsort gerade für ein Drittel der Besucherinnen ausreichen wird, die noch dazu durch ein Nadelöhr geschleust werden müssen, ist unverantwortlich!  DIE LINKE fordert eine transparente Aufklärung der Situation und personelle Konsequenzen."